Rauchfrei–Werde die Zigaretten los
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Qualmen, Tschicken oder Bofeln. Wie auch immer man es nennen will, Rauchen ist und bleibt ungesund!
Hier erfährst du, wie du es schaffen kannst, vom Glimmstengel los zu kommen!
Die Wahrheit über Zigaretten
Dass Zigaretten nicht gesund sind, ist bekannt. Aber weißt du eigentlich genau, was du mit jedem Zug in deine Lunge einatmest?
- Nikotin (Nervengift!)
- Ammoniak (WC-Reiniger!)
- Methanol (Raketentreibstoff!)
- Cadmium (Batterien!)
- Essigsäure (Essig!)
- Arsen (Gift!)
- Teer (Straßenbelag!)
- und noch unzählige andere hochgiftige und krebserregende Stoffe!
Raucher-Lügen
- Rauchen lindert Stress!
NEIN! Im Gegenteil! Dein Körper ist ständig auf Nikotinentzug und dadurch viel mehr gestresst! - Rauchen macht schlank!
NEIN! Rauchen schadet der Fitness und macht unsportlich! - Leichte Zigaretten sind weniger schädlich!
NEIN! Man ist dadurch geneigt stärker zu inhalieren bzw. sogar mehr Zigaretten zu rauchen! - Wasserpfeifen sind gesünder!
NEIN! Der Rauch von Wasserstoffpfeifen ist zum Teil sogar giftiger als von filterlosen Zigaretten!
- Rauchen ist sexy!
NEIN! Im Gegenteil! Rauchen kann sogar zu Erektionsstörungen führen! Und außerdem schmecken Küsse von einem Raucher / einer Raucherin alles andere als sexy!
Gewohnheit und Sucht
Wie du siehst, es gibt unzählige gute Gründe mit dem Rauchen aufzuhören!
Aber klar, es ist nicht leicht eine Tätigkeit, die man sich angewöhnt hat, wieder aufzugeben. Sei es, an den Nägeln zu kauen, immer mit dem Stuhl zu schaukeln oder eben zu rauchen.
Gewohnheit und Sucht - wie besiege ich sie?
Beim Rauchen kommt zur Gewohnheit auch noch die Sucht. Nikotin ist eine Droge, also ein Suchtmittel. Und wie der Name schon sagt, gibt der Körper solche Mittel nicht gerne wieder auf, weil er eben süchtig danach geworden ist.
Will man aufhören, gilt es also oft eine psychische und eine physische Abhängigkeit auszuschalten. Ob und wie sehr du bemerkst, dass deinem Körper das Nikotin fehlt, ist individuell unterschiedlich. Solltest du unangenehme körperliche Reaktionen bei dir bemerken, können Nikotinersatzprodukte wie z.B. Nikotinkaugummis helfen. Erkundige dich dazu in der Apotheke.
Schritt 1: Überlege dir, warum es sich lohnt aufzuhören!
Es ist wichtig, sich zu motivieren und sich diese Argumente immer wieder vor Augen zu führen!
Die Gründe weshalb man aufhören will, können individuell verschieden sein.
Hier ein paar Anregungen:
- Rauchen kostet ganz schön viel. Lege dir mal für jede nicht gerauchte Zigarette 20 Cent beiseite. Am Ende des Monats kannst du dir mit dem Geld bestimmt eine nette Belohnung leisten.
- Auch für die Schönheit gibt’s ein Plus. Rauchen kann die Haare brüchig machen, färbt Nägel und Zähne gelb, die Poren der Haut werden größer und man neigt eher zu Pickeln.
- Mädchen, die die Pille nehmen, gefährden ihre Gesundheit, da sich Pille und Zigaretten nicht vertragen. Außerdem haben sie oft geschwollene oder schmerzende Beine.
- Dass das Rauchen die Gesundheit extrem gefährdet und das Krebsrisiko steigt, ist wohl bekannt, wird aber meist verdrängt.
- Wer raucht, neigt ab einem gewissen Alter auch eher dazu, einen Schlaganfall zu bekommen. Dieser kann gravierende Folgen, wie eine Lähmung, nach sich ziehen.
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Schritt 2: Überlege weshalb du zu Rauchen begonnen hast!
Rauchen ist nicht "in".
Wenn man mit dem Rauchen aufhören will, ist es wichtig, sich zu überlegen, warum man eigentlich damit begonnen hat .
Wolltest du es nur mal ausprobieren oder haben alle in der Clique geraucht, gehört es zum "In-Sein" oder Erwachsenwerden für dich dazu?
Rauchen wirkt weder besonders cool noch erwachsen! Davon sind auch 85% der Teilnehmer unserer "Blitzumfrage zum Thema Rauchen" überzeugt!
Weiters glauben weniger als 10%, dass man Rauchen muss um "dazu zu gehören"! Ein weiteres interessantes Ergebnis zeigte sich auch bei jenen Umfrageteilnehmern, die das Rauchen wieder aufgegeben haben. Fast alle von ihnen sind heute der Ansicht, dass Rauchen nicht cool ist, und sie haben die Erfahrung gemacht, dass man auch nicht Rauchen muss um "dazuzugehören"! Echte Freunde mögen einen, weil man so ist wie man ist, und nicht weil man raucht!
Schritt 3: Überlege wann du zum Glimmstängel greifst?
Oft gibt es typische Situationen, in denen man raucht, wie in der großen Pause, wenn man auf ein Verkehrsmittel wartet oder wenn man auf ein Cola geht.
Man kann sich vornehmen, gerade in diesen Situationen auf keinen Fall zur Zigarette zu greifen. So schaltet man automatisierte Gewohnheiten aus und bekommt das Rauchen in den Griff.
Schritt 4: Setze ein Datum fest!
Überlege dir einen genauen Zeitpunkt, wann du mit dem Rauchen aufhören möchtest und starte einen sofortigen Rauchstopp!
Studien haben bewiesen, dass die beste Möglichkeit, das Rauchen auf Dauer aufzugeben, der sofortige Stopp ist!
Natürlich kannst du auch versuchen, deinen Rauchkonsum Schritt für Schritt zu reduzieren. Jedoch ist diese Methode meist nicht ganz so erfolgsversprechend!
Schritt 4: Hol´dir Unterstützung!
Erzählt man Freunden und Familie von seinem Vorhaben, weiß man, dass es Leute gibt, die einem nun auf die Finger schauen. Vor ihnen möchte man sich seine Schwäche oft nicht eingestehen und greift nicht mehr so schnell zur Zigarette.
Ideal ist es, wenn man gemeinsam mit einer nahe stehenden Person aufhört zu rauchen. Man kann sich gemeinsam Ziele stecken, sich gegenseitig motivieren und vor allem ist es einer weniger, mit dem man sich gemeinsam dem blauen Dunst hingibt.
Schritt 5: Verbanne alle Rauchutensilien aus deinem Umfeld!
Weg mit den Feuerzeugen, Aschenbechern und Streichhölzern! Her mit zuckerfreien Kaugummis und frischem Obst!
Schritt 6: Finde Alternativen!
Etwas das du schnell bemerken wirst, wenn du mit dem Rauchen aufhörst, ist, dass du plötzlich mehr Zeit haben wirst.
Und diese neu gewonnene Zeit gilt es zu füllen. Sonst besteht die Gefahr, aus Langeweile wieder zum Glimmstengel zu greifen!
Womit du diese Zeit füllst, bleibt ganz dir überlassen. Überlege dir, was dir Freude macht und dir gut tut!
Ein Bad nehmen!? Freunde treffen!? Telefonieren oder chatten!? Tanzen!? Musik hören!? Tagträumen und entspannen!? Aktiv werden und Sport treiben!? Vielleicht aber auch einkaufen oder ins Kino gehen! Immerhin sparst du dir durchs Nicht-Rauchen jede Menge Geld, das du jetzt für viel schönere Dinge ausgeben kannst!
Schritt 7: Bleib stark!
Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du anfangs immer wieder in Situationen kommen, in denen du dir gerne eine Zigarette anzünden würdest. Versuche dich selber zu stärken in dem du dir vorsagst, dass du die Sucht besiegen kannst! Dass du stärker bist als die Suchtgefühle!
Atme tief durch und versuche dich abzulenken!
Du kannst es schaffen rauchfrei und damit unabhängig zu werden!
Hier findest du weitere Infos zum Thema Rauchen
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