Geschäftsfrau hält ein Schild, auf dem steht
CC0 / Pixabay geralt (bearbeitet)

Der schwierige Weg zum passenden Job

Das Angebot an Berufen ist schier endlos. Unter vielen Berufsbezeichnungen kann man sich auf den ersten Blick kaum etwas vorstellen. Wie man sich orientieren kann, lesen Sie hier.
Manche Jugendliche wissen sehr früh, was sie gerne einmal machen möchten. Andere wiederum haben gar keine Ahnung in welche Richtung es gehen könnte. In dem Fall können so genannte Berufsinformationstests erste Ansätze liefern. Dabei werden die Interessen mit den Anforderungen verschiedener Berufe verglichen. Als Auswertung  erhält man eine Liste von möglichen, passenden Berufen. Diese Liste wird meist ergänzt durch Informationen und Videos über den jeweiligen Beruf. So haben Jugendliche die Möglichkeit, sich ein Bild zu machen. Etwaige Tests sind selbstverständlich nicht dafür geeignet „den einen“ passenden Job zu finden, sie eignen sich allerdings gut dafür, erste Ideen zu sammeln, was ein geeigneter Beruf sein könnte.

Tests finden Sie z.B. unter www.bic.at, www.talentcheck.org (für Mädchen) oder auch www.frag-jimmy.at (für Lehrberufe).
 

Hilfreich bei der Berufsfindung kann auch ein Besuch eines Berufsinformationszentrums sein. Dort können sich Jugendliche Informationen rund um Beruf und Bildung holen, aber auch beraten und coachen lassen.

Bewerbung


Um in der Flut der Bewerbungen nicht unterzugehen, werden die Unterlagen zunehmend wichtiger, um aus der Masse herauszustechen.

Es gilt persönliche Stärken im Motivationsschreiben möglichst gut zu beschreiben. Jugendliche sind sich ihrer Fähigkeiten häufig nicht bewusst. Leiten Sie Ihr Kind dazu an, Stärken aus Tätigkeiten in der Freizeit und Schule abzuleiten: z.B. die Wartung von Computer der Verwandtschaft, das Pflegen von älteren Menschen in der Nachbarschaft, das Leiten von Online Clans in Englisch, das Mitorganisieren von Festen für die Schule, etc.


Der Personaler, der die Bewerber auswählt, sollte sich durch die Unterlagen vorstellen können, welche Person hinter den Unterlagen steckt. Jugendliche sollten Ihre Bewerbungen unbedingt selbst verfassen. Ein No-Go sind Kopien von Vorlagen die weder an die Firma, noch an die Person, die sich bewirbt, angepasst wurden.
 

Die Lehrstellensuche wird häufig über Online-Bewerbungen abgewickelt. Dabei müssen anstatt der üblichen Bewerbungsunterlagen, Online-Formulare auf den Websiten der Firmen ausgefüllt werden.
Personaler suchen auch im Internet nach den Bewerbern. Immer häufiger gibt es auch Absagen aufgrund von unpassenden Inhalten auf Facebook&Co. Spätestens bevor Bewerbungen abgeschickt werden, gibt es den eigenen Online-Auftritt zu überprüfen.



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