Feuer nach einer Explosion.
CC0 Pixabay / geralt (bearbeitet)

Terror - Bilder die bewegen

Egal ob Istanbul, Ankara, Brüssel oder Paris. Die Bilder und Nachrichten über Terroranschläge bewegen uns alle. Sie machen betroffen und oft auch Angst. Wie damit umgehen?

Betroffenheit

Nachrichten und Bilder von Terroranschlägen bewegen uns alle. Wir fühlen mit, sind schockiert, haben Angst oder wollen helfen. Doch wie soll man mit so vielen Gefühlen und Gedanken umgehen?

Sprich darüber!

Bleib mit deinen Gefühlen nicht alleine. Sprich aus, was du fühlst. Deine Freunde und Familie fühlen wahrscheinlich ähnlich. Gemeinsam kann man Schlimmes oft besser aushalten. Alles, was du denkst und fühlst, ist in Ordnung. Auch wenn dir vielleicht einmal ein paar Tränen die Wangen runterlaufen, ist das okay. Als GesprächspartnerInnen bieten sich sowohl Gleichaltrige als auch Erwachsene an. Oft gibt es auch in der Schule die Möglichkeit sich im Unterricht auszutauschen oder auch Fragen zu stellen.

Wenn du nicht so gerne redest, kannst du alles auch aufschreiben, in sozialen Netzwerken mit anderen diskutieren oder zu Bild bringen. Auch das hilft dir, die vielen Meldungen, Gefühle und Gedanken zu verarbeiten.

Für viele ist es auch hilfreich, in sozialen Netzwerken durch Bilder oder Statusmeldungen sein Mitgefühl und seine Solidarität auszudrücken. In Facebook gibt es auch die Möglichkeit, sich als in Sicherheit zu melden, falls man selbst gerade an einem Ort ist, an dem etwas passiert ist.


Informiere dich

Hast du das Gefühl, dass du zu wenige Informationen hast, z. B. was überhaupt Terror ist oder was der IS ist, dann informiere dich. Du kannst dazu Artikel im Internet lesen, Nachrichten verfolgen oder einfach nachfragen. Frag' z. B. deine Eltern, ob sie dir deine Fragen beantworten können. Ihr könnt auch gemeinsam im Internet nachsehen. Achte darauf, dass du dir deine Informationen von seriösen Nachrichtenseiten holst und nicht von Seiten, die bewusst versuchen, ein falsches Bild zu zeichnen und bewusst versuchen andere zu beeinflussen.
 

Überfordere dich nicht

Wichtig ist allerdings, dass du dich nicht überforderst. Wenn in den verschiedenen Medien keine neuen Nachrichten mehr kommen, sich die Bilder und Informationen nur noch wiederholen, dann schalte ab. Denn dann verstärken die Informationen deine Gefühle nur noch mehr und das Thema kann dir zu viel werden.
 

Wer macht so etwas?

Viele fragen sich, wie Menschen überhaupt so etwas tun können. Wir haben versucht zusammen zu fassen, wie Radikalisierung ablaufen kann.
 
 

Wir sind für euch da!

Viele melden sich gerade bei uns. Wir sind für euch da! Ihr könnt euch rund um die Uhr an uns wenden, wenn ihr über eure Gefühle oder Ängste sprechen möchtet. Kostenlos und anonym unter der Notrufnummer 147.
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