Screenshot der Google Suchseite.
Foto Screenshot Google

Die Suche im Internet

Fast jeder hat Erfahrungen mit Suchmaschinen im Internet. Welche Möglichkeiten es bei der Suche gibt, welche Gefahren sie birgt und ob es Alternativen zu Google gibt, erfährst du hier.
Nahezu alles lässt sich mit Suchmaschinen suchen und zu fast allen Eingaben lassen sich auch Ergebnisse finden. Deine Suche kannst du ganz nach Belieben einschränken, z. B. auf das ganze Web, auf ein beliebiges Land oder eine Sprache (Sprache und Land richten sich meist nach dem Länderkürzel der aufgerufenen Suchmaschine - z. B. ".at" für Österreich). Interessant ist die Möglichkeit, die Suchergebnisse auf einen bestimmten Zeitraum einzuschränken. Wenn du also aktuelle Informationen zu einem Begriff, etwa für ein Referat möchtest, kannst du die Ergebnisse z. B. auf den Zeitraum des letzten Monats beschränken. Es gibt auch die Möglichkeit, nach Bildern oder Videos zum gewünschten Thema zu suchen oder in Verbindung mit der Landkarte passende Orte zu finden.

 

 
 


Wichtig bei allen Informationen, die du findest: Vertraue den Quellen nicht blind, es müssen an oberster Stelle nicht die besten Informationen sein und nur weil etwas im Internet verfügbar ist, heißt das nicht, dass man es auch einfach weiterverwenden kann. Beachte immer die Urheberrechte.

 
 

Was kann man mit Suchmaschinen eigentlich alles suchen?

Die Bandbreite ist enorm, wir haben für dich einige Möglichkeiten zusammengeschrieben, wofür du die Suche verwenden kannst.
 

  • Die "klassische" Suche nach einzelnen Wörtern bringt dir Informationen zu fast allen Themen.
  • Suche nach Textpassagen: Wenn dir ein Lied nicht mehr aus dem Kopf geht, du den Titel aber nicht weißt und auch nicht genügend Zeit hattest, SoundHound, Shazam oder Co. einzuschalten, dann kannst du nach dem Refrain oder einzelnen Textpassagen suchen.
  • Wenn du nicht weißt, wie etwas geht, kannst du beispielsweise einfach eingeben "Wie mache ich ..." oder auf Englisch "How to ..." und schauen, ob bei den Ergebnissen etwas Passendes für dich dabei ist.
  • Es gibt bei Google z. B. auch die Bildersuche, bei dieser kannst du ein Bild in die Suchleiste ziehen. Die Ergebnisse zeigen dir, wo dieses Bild verwendet wird und du findest auch ähnlich aussehende Bilder.
  • Den eigenen Namen zu suchen, zeigt dir, welche Einträge es von dir (oder gleichnamigen Personen) gibt. Wichtig ist, dass du dir bei den gefundenen Ergebnissen überlegst, ob diese sich z. B. mal bei einer späteren Jobbewerbung negativ auswirken können. Es ist mittlerweile oft so, dass potentielle Arbeitgeber die Namen der Bewerber in Suchmaschinen eingeben oder auf Facebook suchen. Finden sie dann etwa viele Partyfotos, auf denen die Bewerber offensichtlich betrunken sind oder Bilder in Zusammenhang mit Gewalt macht das kein gutes Bild. Derartige Suchergebnisse können zu einer Ablehnung deiner Bewerbung führen.

 

 


Wenn du Informationen oder Bilder von dir findest, die du entfernt haben möchtest, kannst du dich an den Inhaber der jeweiligen Webseite wenden. Kontaktdaten dazu findest du meist im Impressum oder unter "Kontakt".

 
 
Es gibt auch einige Suchmaschinen, die wissenschaftliche Dokumente beinhalten und freien Zugang dazu ermöglichen. Das kann unter anderem für Referate sehr hilfreich sein. Beispiele dafür sind Google Scholar oder BASE.

 

 
 

Datenschutz - worauf man achten sollte

Suchbegriffe spiegeln ein Stück weit die momentanen Interessen wider, sei es für ein Referat oder weil man über eine Krankheit gehört hat und sich dazu informieren möchte. Es sind also eigentlich sehr persönliche Daten, bei denen es auch wichtig ist, sie zu schützen, bzw. nicht allzu freizügig damit umzugehen. Nachfolgend findest du einige nützliche Informationen und Tipps, wie du auf Daten über dich achten kannst.

 

Bei vielen Webseiten werden sogenannte Serverprotokolle aufgezeichnet. Auch z. B. Google speichert mit diesen Protokollen die Suchanfrage und die IP-Adresse der BenutzerInnen. Damit ist eine anonyme Suche nicht möglich.

 


Manche Suchmaschinen wie etwa duckduck.go oder ixquick.com ermöglichen etwas mehr Datenschutz. ixquick.com z. B. speichert seit Jänner 2009 keine IP-Adressen mehr und gibt keine persönlichen Daten an Dritte weiter, duckduck.go sammelt und gibt keine persönlichen Informationen weiter. startpage.com liefert einen Kompromiss aus Ergebnissen der Google-Suche und Wahrung der Privatsphäre.

 

Alle Aktivitäten im Internet hinterlassen quasi einen Fußabdruck, also eine persönliche "Spur". Mit Hilfe sogenannter Cookies oder Webtracking-Tools werden diese erfasst. Sie sammeln Informationen über die NutzerInnen, ohne dass diese es bemerken und sind unter anderem auch für personalisierte Werbung im Internet verantwortlich. Das Risiko dabei ist, dass die Privatsphäre beim Surfen im Netz darunter leidet, natürlich gibt es aber auch Vorteile. Beispielsweise sind diese Tools dafür verantwortlich, dass Eingaben erleichtert werden. Wenn du dich schon einmal auf einer Webseite angemeldet hast, musst du bei den nächsten Malen nicht immer deine ganze E-Mail Adresse oder deinen ganzen Namen eingeben, nach dem ersten Buchstaben erscheint das vormals Eingegebene als Option.

 


Du kannst in deinem Internet-Browser in den Einstellungen den Umgang mit Cookies ganz individuell bearbeiten. Am besten du suchst je nach Browser, den du verwendest, im Internet eine Anleitung dazu. Du kannst z. B. festlegen, ob und wenn ja, wie lange und von wem Cookies gespeichert werden.

 
 

Die aufgerufenen Webpages werden im Suchverlauf gespeichert (sofern du diese Einstellung nicht im Datenschutz deines Browsers deaktiviert hast). So kann jeder andere, der deinen PC benützt, nachschauen, welche Webseiten du in der letzten Zeit besucht hast.

 


Schau dir einmal die Einstellungen deines Browsers an und überleg dir, ob eine Chronik bzw. ein Suchverlauf wichtig für dich ist. Bei Firefox kannst du z. B. auswählen, ob ein Suchverlauf immer, nie oder benutzerdefiniert angelegt wird.

 

Hast du ein Google-Konto, kannst du mit dem Google-Standortverlauf - sofern du bei deinen Web-Aktivitäten eingeloggt warst und den Dienst nicht deaktiviert hast - herausfinden, wo du z. B. heute vor 3 Wochen um 17:00 warst. Google sammelt also immens viele (eventuell sehr persönliche) Daten von dir. Überleg dir gut, ob du das wirklich alles preisgeben möchtest, vor allem da nicht bekannt ist, was genau mit diesen Daten geschieht.

 
 
 

Welche Suchmaschinen gibt es überhaupt?

Es gibt richtig viele Suchmaschinen, die wahrscheinlich Bekannteste ist Google. Es gibt aber z. B. noch Yahoo oder Bing. Die bereits oben erwähnten Suchmaschinen ixquick.com, duckduck.go und startpage.com sichern mehr Datenschutz zu. Aber Achtung: Dieser Datenschutz betrifft den Suchvorgang. Werden Suchergebnisse angeklickt, gilt nicht mehr der Umgang mit den Daten, der von der Suchmaschine zugesichert wird, da man sich quasi wieder frei im Internet aufhält.

 
 
 
  • Folge uns


    Schnell über aktuelle Kettenbriefe & Abzock-Fallen informiert sein, die 147 Rat auf Draht BeraterInnen besser kennen lernen - Aktuelle Tipps & Infos von uns findest du auf unseren Social Media Kanälen:

    Instagram - @147rataufdraht
    Facebook – 147 Rat auf Draht
    WhatsApp Broadcast - 0676 / 88144251