Zerbrochenes Herz und ganzes Herz nebeneinander.
Foto (bearb.) © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Unglücklich verliebt

Man verliebt sich unsterblich, aber der/die andere möchte nichts von einem wissen. Viele kennen dieses Gefühl, doch was macht man dann und wann weiß man, dass es wirklich keinen Sinn macht, zu kämpfen? Antworten findest du hier.
 

In wen man sich wann verliebt, kann man nicht beeinflussen. Das passiert einfach. Die Liebe nimmt dabei leider keine Rücksicht darauf, ob das Verliebtsein auf beiden Seiten besteht. Oft werden die Gefühle zwar vom anderen erwidert, aber das ist nicht immer so. Unglücklich-Verliebt-Sein oder auch mal eine Abfuhr zu bekommen, gehört irgendwie auch zur Liebe dazu.

 

Wenn die eigenen Gefühle nicht erwidert werden, dann tut das ganz schön weh und es braucht einige Zeit, bis man darüber hinwegkommt.

Manchmal möchte man es selbst nicht wahrhaben, dass es keine Chance gibt. Allerdings kann man Gefühle bei jemandem nicht erzwingen. Bleibt man dann weiter dran, verlängert sich die Zeit, in der es einem nicht gut geht.

 

Wann das Kämpfen keinen Sinn macht


  • Das Mädchen/der Bursch in das/den du verliebt bist, hat dir selbst gesagt, dass sie/er nicht mit dir zusammen sein möchte. Das ist zwar hart, aber dafür weißt du jetzt, woran du bist.
  • "Man muss es nur immer wieder probieren, irgendwann klappt es schon." Leider funktioniert das in der Liebe nicht so. Wenn man mehrmals von der selben Person eine Abfuhr bekommen hat, dann sollte man auch akzeptieren, das diese Person nicht mit einem zusammen sein möchte. Gefühle lassen sich nicht einfach "herbeiholen"! Vielleicht hat sich auch schon einmal jemand in dich verliebt, ohne dass du die Gefühle erwidert hast. Wenn du dich in die Situation versetzt, dann weißt du selbst, dass auch häufiges Fragen keinen Effekt hat, außer, dass man der Person irgendwann auf die Nerven geht.
  • Wenn die Person vergeben ist und auch zu ihrem/ihrer PartnerIn steht, dann macht es keinen Sinn, es weiter zu versuchen.
  • Verliebt in den/die FreundIn deines besten Freundes / deiner besten Freundin: Wenn dir die Freundschaft wichtig ist und du sie nicht aufs Spiel setzen möchtest, heißt es hier: Finger weg.
  • Dein Schwarm ist ein/e Prominente/r, den/die du nur aus der Ferne kennst.
 

Okay, in diesen Situationen hat Kämpfen keinen Sinn, allerdings lohnt es sich oft durchaus, um seinen Schwarm zu kämpfen!

 

Wenn das Kämpfen Sinn macht

Wann aber lohnt es sich, noch weiter um seinen Schwarm zu kämpfen? Um sich darüber klar zu werden, macht es Sinn, zu überlegen, woher man zu wissen glaubt, dass der Schwarm einen nicht mag. Je mehr man sich dabei auf Spekulationen einlässt, umso eher lohnt es sich, noch weiter zu versuchen, an ihn/sie heranzukommen.

  • Du hast deinen Schwarm bisher nur aus der Ferne "angehimmelt" und noch gar nicht richtig mit ihm/ihr Kontakt gehabt. Da er/sie selbst dich aber nicht anspricht, dich in Instagram&Co ignoriert oder dich über WhatsApp nicht kontaktiert, denkst du, dass er/sie dich nicht mag. Ohne dass du die Person, in die du verliebt bist, auf dich aufmerksam gemacht hast, kannst du nicht wissen, was sie über dich denkt! Gerade wenn man selbst eher unsicher ist, kann das Gefühl, der/die mag mich nicht, Ursache dieser Unsicherheit sein. Vielleicht gelingt es dir einmal, all deinen Mut zusammen zu nehmen und einfach einmal "Hallo" zu sagen, oder nach dem Namen zu fragen. Du könntest auch eine Anfrage zum Befreunden oder Folgen in sozialen Netzwerken schicken.
  • Dein Schwarm macht Sprüche über dich. Bei genauer Betrachtung melden dir deine FreundInnen zurück, dass sie nicht das Gefühl haben, dass die Sprüche böse gemeint sind. Gerade Burschen aber auch Mädchen, die schüchtern oder unsicher sind und verliebt sind, sehen oft das Gegenseitige Ärgern als einzige Möglichkeit, an den Schwarm heranzukommen. Vielleicht hast du schon mal den Spruch gehört: "Was sich liebt, das neckt sich." Gerade auch im Sommer im Schwimmbad z. B. wenn jemand einen immer wieder versucht unterzutauchen, muss das nicht böse gemeint sein. Es kann auch ein Versuch sein, Kontakt zu dir zu suchen. Wenn das bei deinem Schwarm der Fall ist, dann frage vor allem auch deine FreundInnen, wie die Sprüche bei ihnen ankommen. Sind sie einfach lustig gemeint oder ist da jemand wirklich fies.
  • Von irgendjemanden, den/die du nicht einmal wirklich gut kennst, hörst du, dass dein Schwarm nichts mit dir zu tun haben möchte. Darauf solltest du dich nicht verlassen! Finde selbst heraus, ob das überhaupt stimmt.
  • Dein Schwarm schaut dich immer wieder an, liked fast alle deine Fotos in Instagram, fragt dich aber nicht, ob du mit ihm zusammen sein möchtest oder ob ihr mal was unternehmen wollt. Oft geistert noch herum, dass nur Burschen auf Mädchen zugehen können. Doch Burschen sind genauso unsicher wie Mädchen und trauen sich oft auch nicht, den ersten Schritt zu machen. Wenn du also das Gefühl hast, dass dich dein Schwarm mag, dann trau dich ruhig und mach den ersten Schritt.
 

Das waren jetzt nur einige Beispiele, wann es noch Sinn machen könnte, um seinen Schwarm zu kämpfen bzw. wann man sich nur mehr selbst damit verletzt. Hier findest du noch einige weitere Tipps, wie du herausfinden könntest, ob dich dein Schwarm mag.

 
 

Was aber, wenn klar ist, dass der/die in den/die du dich verliebt hast, wirklich nicht mit dir zusammen sein möchte? Die Gefühle gehen dann ja nicht von einem Tag auf den anderen weg. Man ist enttäuscht und verletzt. Diese Tipps können dir helfen, nach und nach immer mehr Abstand zu bekommen.

 

Keine Chance - was tun?


  • Der erste Schritt, um wieder mehr Abstand zu bekommen, ist zu akzeptieren, dass es keine Chance gibt. Klingt komisch, ist aber tatsächlich so. Beobachte dich selbst: Wenn du immer noch hoffst, kann es dir auch nicht besser gehen, denn dann verletzt du dich immer wieder selbst. Die Hoffnungen führen ja immer wieder zu neuen Enttäuschungen. Schreib dir vielleicht einmal zusammen, warum du eigentlich zu dem Entschluss gekommen bist, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Und wenn du einen Tag hast, wo du merkst, dass du doch wieder überlegst, ob es nicht doch klappen könnte, nimmst du dir den Zettel her.
  • Gestalte deinen Tag aktiv. Gerade wenn man unglücklich verliebt ist, neigt man dazu, inaktiv herumzusitzen und in seinen Gedanken zu schwelgen oder auch dem Schwarm im Netz hinterher zu surfen. Wichtig ist, sich zu zwingen, etwas zu unternehmen, mit FreundInnen treffen, Zeichnen, Schreiben, Sport machen ... Je aktiver du bist, umso eher lernst du neue Leute kennen oder hast einfach ein lustiges Erlebnis. Und so kann die unglückliche Liebe jeden Tag ein kleines Stück mehr in den Hintergrund treten.
  • Gerade Sport ist eine Möglichkeit, negative Gefühle zu vertreiben. Denn durch das Auspowern werden körpereigene Glückshormone ausgeschüttet und auch das Selbstbewusstsein wird gestärkt.
  • Gehe offen auf Menschen zu, die du noch nicht kennst. Eine neue Bekanntschaft, mit der du einfach Spaß haben kannst, hilft auch über die Enttäuschung hinweg. Dazu ist es aber notwendig, dass du dich an Orte begibst, an denen du neue Bekanntschaften knüpfen kannst, z. B. Schwimmbad, Vereine, Kino, Sportplätze, Konzerte u.s.w.

 

 

 

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