Der Eingang einer Geisterbahn.
CC0 / Pixabay Kapa65 (bearbeitet)

Angst - fürchterlich aber auch schaurig schön

Jeder hat mal Angst. Meistens fühlt sich Angst furchtbar unangenehm an, aber manchmal ist Angst auch ein tolles Kribbeln. Z. B. bei einer Fahrt mit der Achterbahn oder vor einem Auftritt. Vielleicht hast du dich da auch schon mal darüber gewundert, warum Angst manchmal auch richtig lustvoll sein kann. Lies selbst.
 

Angst als Warnung

Generell ist Angst ein wichtiges Gefühl, weil sie uns vor schlechten und gefährlichen Situationen warnt. So hält uns Angst z. B. davon ab, ohne zu Bremsen im Winter eine Piste hinunter zu fahren.

 

Angst als Kick

Angst kann oftmals auch ein angenehmes Kribbeln sein und kann uns so einen kleinen Kick geben. Z. B. wenn wir in einem Vergnügungspark in eine Hochschaubahn einsteigen. Das kommt dadurch zu stande, dass Höhe und Geschwindigkeit etwas ist, was vielen von uns Angst macht. Also die Angst ist da. Wir setzen uns dieser Gefahr aber trotzdem aus, weil wir z. B. wissen, dass die Hochschaubahn täglich geprüft werden muss und eigentlich nichts passieren kann. Da verursacht die Angst dann dieses Kribbeln.
 

Menschen in einer Achterbahn.

Angst als Krankheit

Angst kann allerdings auch zur Krankheit werden, nämlich dann, wenn die Angst einen daran hindert Dinge zu tun, die man gerne machen würde oder machen sollte. Man unterscheidet auch verschiedene Krankheitsarten, wo Angst eine Rolle spielt. Denn Angst ist manchmal auf bestimmte Situationen oder Dinge beschränkt, manchmal tritt sie aber auch gänzlich unspezifisch auf. Vielleicht hast du schon einmal die Ausdrücke, Phobie oder Panikattacke gehört. Dabei handelt es sich um "Angst-Krankheiten". Wenn man davon betroffen ist, ist es ganz wichtig sich Hilfe zu holen.

 
 

Angst vor Unbekanntem

Neue und unbekannte Situationen oder auch Dinge lösen häufig Angst aus, weil wir nicht wissen worauf wir uns einlassen. Und diese Ungewissheit macht uns Angst. Wenn du z. B. in deine Schule gehst, dann kannst du ungefähr einschätzen wie es dort sein wird. Wen du triffst, wie es dort aussieht, wie du dort hinkommst, wie die Lehrer auf dich reagieren ... Wechselst du aber in eine andere Schule, fehlen dir diese Informationen auf einmal und das kann Angst auslösen.

 

Tipps, wie du mit deinen Ängsten umgehen kannst


  • Gerade wenn man z. B. Angst vor einer neuen Situation hat, ist es immer gut, wenn du dir überlegst, was das allerschlimmste wäre, was in der Situation passieren könnte. Dann überlege, was du in diesem Fall alles tun könntest. So bist du für das Schlimmste gewappnet und die Wirklichkeit ist dann meistens sowieso weniger schlimm, als du es dir vorgestellt hast. Außerdem fällt dir im Ernstfall dann schneller ein, wie du dich verhalten kannst und willst.

  • Überlege dir auch immer wovor genau du dich fürchtest. Überlege dann, ob deine Angst realistisch ist. So fällt dir vielleicht auf, dass manche Situationen die dir Angst machen, bei genauer Betrachtung, leichter zu überstehen sind, als du dir gedacht hast.

  • Wichtig, aber sehr schwierig ist es, dass du Situationen die dir Angst machen, nicht ausweichst. Je öfter du dich davor drückst, umso hartnäckiger wird deine Angst. Stellst du dich aber der Situation, merkst du vielleicht, dass du der Situation besser gewachsen bist, als du gedacht hast.

  • Tja, und wie so oft, ist es immer gut, über seine Ängste zu sprechen. Jeder hat Angst und dafür muss man sich nicht schämen.
 

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