Robbe, die auf einer Mauer liegt und sehr entspannt aussieht
CC0 / Pixabay Efraimstochter (bearbeitet)

Tipps zum Wohlfühlen

Nicht immer fühlt man sich wohl und das ist auch völlig normal so. Vielleicht unterstützen dich einige unserer Tipps dabei, dein Wohlbefinden zu beeinflussen und wieder zu erhöhen.
 

Es gibt Dinge im Leben, die belastend sind und deswegen auch nicht unbedingt dazu beitragen, dass man sich wohlfühlt. Überleg dir, was du in dem Moment brauchen würdest. Möchtest du mit jemandem darüber sprechen (z. B. mit Freunden, Familienmitgliedern, Lehrern etc.)? Natürlich sind auch wir jederzeit für dich da. Oder bist du eher der Typ Mensch, der sich dann kreativ betätigt und malt, schreibt, singt oder Musik macht? Solange es dir guttut und du niemandem schadest, ist alles erlaubt.

 

Was hat dir schon einmal gutgetan?

Nahezu jeder hat schon einmal Situationen erlebt, in denen er/sie sich nicht besonders wohlgefühlt hat. Was damals hilfreich war, kann es jetzt vielleicht wieder sein. Versuche, dich an eine Situation zu erinnern und probier' aus, ob dein Verhalten von damals auch heute Besserung bringt. Alleine der Gedanke, dass es ein momentanes Gefühl ist, das wieder vorbeigeht (und auch schon einmal vorbeigegangen ist) bringt oft Erleichterung.

 

Hör' auf dich

Versuche herauszufinden, warum du dich nicht wohlfühlst. Was 'liegt dir im Magen'? Ist es ein Termin, ein Test oder ein Treffen mit einem Freund, obwohl du lieber zuhause entspannen möchtest? Es gibt Dinge, die man gut absagen oder verschieben kann. Natürlich gibt's aber auch Sachen, die erledigt werden müssen und nicht aufgeschoben werden können. Überleg dir, zu welcher Kategorie dein 'Wohlfühlkiller' gehört.

 

 

  • Ist es etwas, das du verschieben oder absagen kannst? Achte auf dich - du darfst auch mal absagen. Es kann natürlich schon sein, dass z. B. dein Freund über eine Absage nicht begeistert ist. Dennoch ist es wichtig, dass es dir gut geht und du auf dich und deine Grenzen aufpasst.
  • Ist es etwas, das erledigt werden muss? Überlege, womit du dich belohnen kannst. Das muss nichts Großes sein. Auch z. B. ein gemütliches Bad in der Badewanne mit Kerzen und Musik oder ein Filmabend kann als Belohnung gelten. Such dir etwas aus, das dir Freude bereitet. Das gibt Motivation, nicht so gern gemachte Dinge zu erledigen.

Kraftquellen ...

... sind Dinge, die dir Energie geben und dein Wohlbefinden erhöhen. Das können z. B. Treffen mit Menschen sein, die du magst und von denen du weißt, dass sie dich aufbauen und zum Lachen bringen. Auch Tiere können das Wohlbefinden ungemein steigern. Vielleicht hast du ja ein Haustier, mit dem du spazieren gehen, spielen oder kuscheln kannst. Oder du borgst dir den Nachbarshund zum Gassi gehen aus. Probier' einfach aus, was dir guttut.

 

Sonnenlicht und Sport machen gute Laune

Vielleicht hast du bei dir selbst schon einmal gemerkt, dass strahlender Sonnenschein aktiv und gut gelaunt machen kann. Verantwortlich dafür ist unter anderem die vermehrte Produktion des Hormons Serotonin.
Sport kann nicht nur dazu beitragen, dass du dich körperlich wohlfühlst. Körperliche Aktivität hat auch Einfluss auf deine Psyche. Sport wirkt stressabbauend. Zusätzlich gibt es die Theorie, dass beim Sport Endorphine (gelten als "Glückshormone") ausgeschüttet werden und dadurch das Wohlbefinden gesteigert wird.

 


Also raus an die frische Luft, die Sonne genießen und/oder Sport machen. Meide die Mittagshitze und vergiss' nicht auf die für deinen Hauttyp passende Sonnencreme.

 
 

Lächeln steckt an

Vielleicht hast du schon einmal bemerken können, dass Lächeln ansteckend ist. Dafür sind unter anderem die sogenannten Spiegelneuronen im Gehirn verantwortlich. Wenn wir Menschen bei einer Handlung beobachten, lösen diese Nervenzellen ähnliche Impulse bei uns aus. Beim Gähnen ist es ebenso.

 


Du kannst das beispielsweise in der U-Bahn testen: Lächle jemanden an und in den meisten Fällen wird dieser Mensch ebenfalls lächeln müssen. Das wiederum verstärkt dein Lächeln, so befindet ihr euch quasi in einem Engelskreis des Lächelns.


    Daniel Y. Go (bearbeitet) via Compfight cc

 

Großer gelber Smiley auf verschwommenem Hintergrund.

Mach' dir deine Schatzkiste  

Diese "Schatzkiste" kann wirklich existieren oder du kannst sie dir auch nur vorstellen. Du kannst alles hineingeben, was dir ein gutes Gefühl vermittelt. Das können z. B. Fotos sein, andere Erinnerungsstücke (Konzertkarten etc.) oder ein aufmunternder Brief an dich selbst, eine Liste von Dingen, auf die du stolz bist und so weiter. Du kannst auch deine Freunde bitten, ob ihr euch untereinander Eigenschaften aufschreiben wollt, die ihr am anderen wertschätzt - auch das könnte Platz in deiner Schatzkiste haben.    
 

 


Wenn du dich mal nicht so gut fühlst, schau in diese Schatzkiste oder hole sie dir gedanklich in Erinnerung. Das kann dazu beitragen, dir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und deinen Wohlfühlpegel zu heben.

 

Post-it's für deinen Selbstwert

Nimm dir ein paar Post-it's oder Papier und Tixo und schon kann es losgehen. Schreib' dir selbst Komplimente für dich auf die Zetteln. Z. B. "Ich mag mein Lächeln" oder "Ganz besonders toll finde ich mein Muttermal am linken Arm". Es kann wirklich alles auf den Zetteln stehen, solange es sich passend für dich anfühlt. Manchmal braucht es etwas Zeit, bis man Dinge findet, die man aufschreiben kann. Lass' dich davon nicht abschrecken, es ist völlig normal, wenn du nicht sofort etwas findest.

 


Hänge die beschriebenen Zetteln an Stellen in deinem Zimmer oder deiner Wohnung auf, wo du sie sehen kannst. Z. B. auf den Badezimmerspiegel, die Pinnwand, etc. Ob du sie jedesmal bewusst betrachtest oder unbewusst aufnimmst, was oben steht, ist nicht so wichtig. Spür' in dich hinein, vielleicht beeinflusst diese Methode ja dein Wohlbefinden positiv.

 
 

Achtsamkeit

Auch Stress und ständiges Beschäftigtsein können Unwohlsein auslösen. Dinge ganz bewusst zu machen und nicht mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, wirkt entschleunigend und dadurch entspannend. Du kannst z. B. morgens in der Dusche damit anfangen, indem du dich darauf konzentrierst zu spüren, wie sich die Wassertropfen und die Temperatur auf deiner Haut anfühlen. Vielleicht möchtest du auch eine Stunde am Tag dein Handy ausschalten oder auf lautlos stellen. Probier' aus, was passend für dich ist, um dich zu entspannen.

 
 

Nimm dir Zeit für dich

Zeit zum Entspannen, Faulenzen und Seele baumeln lassen ist unglaublich wertvoll und wichtig. Spür' in dich hinein und überlege dir, was du jetzt gerne für dich machen würdest. Damit kannst du deine "Batterien wieder auftanken", dir Kraft holen und dein Wohlbefinden steigern.

 


Wenn es dir schwer fällt, dir Zeit für dich zu nehmen, kann es auch hilfreich sein, dass du dir bewusst einige Stunden in der Woche freihältst. Diese freien Phasen kannst du dann für dich nutzen.


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