Vier graue Steine die übereinander liegen.
CC0 / Pixabay jarmoluk (bearbeitet)

Fehlt dir der Durchblick - Was tun im Stress Chaos?

Wir leben in einer sehr hektischen Zeit, wo nichts schnell genug gehen kann. Außerdem wird, egal ob in der Schule oder der Arbeit, immer mehr von uns gefordert. Deshalb sind immer mehr Menschen gestresst und vermehrt auch Jugendliche davon betroffen.
 

Stress, was ist das eigentlich?

Stress haben bedeutet, so viel zu tun zu haben, dass man sich total unter Druck fühlt und keine Zeit für irgendetwas anderes findet. Z.B. kann viel Arbeit Stress verursachen. Es gibt aber auch Freizeitstress: Also wenn in der Freizeit so viel los ist, dass man keine ruhige Minute mehr findet: Von der Schule zum Sporttraining, Hausaufgaben machen, mit Freunden ins Kino, eine Party vorbereiten und dann ist da auch noch diese verflixte Schularbeit, für die man lernen sollte. Oft macht man sich den Stress auch selbst, weil man glaubt, ständig etwas tun zu müssen und nie faul sein zu dürfen.

 

Bist auch du gestresst?

 

  • Du bist am Tag oft nervös und total unruhig.
  • Es ist dir nie langweilig.
  • Du kannst oft an nichts anderes denken, als an die Dinge, die du unbedingt erledigen musst und du machst dir Sorgen, ob du überhaupt alles schaffen kannst.
  • Du kannst kaum einschlafen oder schläfst in der Nacht unruhig.
  • Oder du hast oft Kopfschmerzen und Bauchweh?


Kommen dir diese Situationen bekannt vor, kann es sein, dass auch dich der Stress plagt.

 

 

Hilfe, was tun?


Wir haben hier ein paar Tipps für dich zusammengestellt, was du tun kannst, wenn du schon mitten drinnen steckst im Stress Chaos.

  • Wichtig ist, dass man sich dann einmal Zeit für sich nimmt. Überleg mal, wie du es schaffen kannst, einmal Zeit nur für dich zu finden, wo du gar nichts machen musst. Lass ruhig mal einen Termin sausen, oder sag einmal nein, wenn andere etwas von dir wollen.
  • Oft hilft auch eine bessere Einteilung, um mehr Zeit für sich zu finden. Setz dich hin und trag in einen Kalender alle Termine ein, die du in den nächsten Wochen hast. Also: Schularbeiten, Tests, Sporttraining, Partys bei Freunden ... was auch immer dir einfällt. Und ganz wichtig: Plane schon von Beginn an Pausen und Auszeiten ein! Die müssen genauso streng eingehalten werden wie alles andere. In stressigen Phasen überlege, wie du entrümpeln kannst. Welche Termine kannst du vielleicht absagen, was kannst du in einer ruhigeren Zeit erledigen. Wichtig ist aber, dass du nicht alles Entspannende weglässt. Denn ohne Freizeit klappt auch das Lernen irgendwann nicht mehr.
  • Auch Bewegung und frische Luft helfen, um Stress abzubauen. Lauf dir den Stress einfach einmal weg. Manchen hilft totales Auspowern, anderen liegt Ruhe und Entspannung durch z.B. Yoga oder ruhige Musik mehr.
 
 

Noch mehr Tipps gegen Stress

 

  • Vergiss auch nicht, dich während stressiger Zeiten zu belohnen. Denk dabei an ganz einfache Dinge. Schau dir z.B. deinen Lieblingsfilm an, iss ein Stück Schokolade, höre Musik, tanze ... tue dir einfach etwas Gutes.
  • Ganz besonders toll gegen Stress wirkt gemeinsames Lachen. Also auf zu deinen Freunden und einmal so richtig ablachen.
  • Um sich so richtig zu entspannen, ist es manchmal ganz gut, wenn man an einen anderen Ort fährt, z. B. einen Nachmittag lang in ein Schwimmbad geht oder mit Freunden oder den Eltern einen Ausflug macht.
 
    Foto (bearbeitet) Jan Schmidt / aboutpixel.de
Bursch liegt in einer Blumenwiese.

Sorge für Entspannung

Gerade in stressigen Zeiten ist es wichtig, für genug Entspannung zu sorgen. Dabei können dir z.B. Entspannungsübungen helfen. Langweilig denkst du vielleicht, aber probier's doch einmal aus!

 

Entspannungsübungen


Übung 1
Spanne deinen ganzen Körper einmal ganz fest an, als wärst du ein Brett. Fange bei den Händen an, die du zu Fäusten ballst, dann strecke deine Arme, deine Beine u.s.w. Dann lass alles wieder locker. Das wiederhole dann ein paar Mal. Du wirst sehen, das hilft dir, dich zu entspannen und weiterarbeiten zu können.

Übung 2
Für eine andere Übung lege eine Hand auf den Bauch und atme 5x tief durch. Am besten mit geschlossenen Augen. Beobachte dabei, wie der Atem in deinen Körper hinein wandert und auch wieder hinaus geht. Auch wenn sich das vielleicht ein bisschen komisch anhört, das kann wirklich helfen, deine Konzentration wieder zurück zu holen.


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