Küssendes Pärchen Streetart
CC0 /Pixabay khfalk (bearbeitet)

Küssen - wie geht das wirklich?

Küsse in Form von Bussis kennen wir alle eigentlich schon von Geburt an. Irgendwann beginnt dann aber das Interesse am "verliebten" Küssen! Wie ein Zungenkuss funktioniert und vieles mehr übers Küssen, kannst du hier erfahren.
 

Kuss – was ist das?

Natürlich berühren sich beim Kuss die Lippen, wirst du dir jetzt vielleicht denken. Damit hast du auch Recht. Bei uns, in der westlichen Welt, bedeutet ein Kuss, dass sich die Lippen der beiden Küssenden berühren. Wobei wir Küsse auch auf anderen Körperteilen, wie der Wange oder der Stirn verteilen können. "Andere Länder, andere Sitten" gilt allerdings auch für den Kuss, denn die Eskimos z.B. küssen sich, indem sie ihre Nasen aneinander reiben. Und in Papua-Neuguinea knabbern sich Verliebte gegenseitig an den Wimpern.

 

Kuss ist nicht gleich Kuss

Auch bei uns gibt es unterschiedliche Küsse, die meist auch Unterschiedliches ausdrücken. So gibt es z.B. freundschaftliche Bussis, die man meist auf die Wange drückt. Es gibt nett gemeinte Bussis zwischen Verwandten, es gibt auch ganz förmliche Handküsse. Und dann gibt es da auch noch die Küsse zwischen zwei Verliebten. Der erste Kuss mit seinem Schwarm ist meist etwas ganz Besonderes. Die Knie werden ganz weich und im Bauch tanzen hunderte von Schmetterlingen. Dein Körper spielt völlig verrückt. Nach den ersten Küssen mit den Lippen folgt vielleicht ein Zungenkuss.

 

Zungenkuss – so funktioniert er

Ein Zungenkuss ist eigentlich der innigste Kuss, den man mit einer Person teilen kann. Dabei berühren sich nicht nur die Lippen, sondern auch die Zungen der beiden Küssenden. Ein Zungenkuss beginnt meist mit einem ganz "normalen" Bussi.
Einen Zungenkuss kann man ein bisschen als Spiel der Zungen beschreiben. Beide Partner haben dabei die Lippen leicht geöffnet und die Zungen berühren sich. Die Zungenspitzen können sich dabei leicht anstupsen oder umkreisen. Oder auch den Mund des anderen ein wenig erkunden. Das ganze Spiel kann dabei in deinem Mund, im Mund deines Partners oder auch dazwischen statt finden. Bei einem Zungenkuss kommt es immer auf die beiden Küssenden an, was die beiden schön finden. Kaum ein Zungekuss gleicht dem anderen. Auch die Hände dürfen mitmachen. Oft streichelt man gleichzeitig mit den Händen den Nacken des Partners oder krault seinen Kopf. Alles bleibt der Phantasie und den Vorlieben der beiden Küssenden überlassen.

 

Keine Sorge

Du brauchst keine Angst vor dem ersten Kuss zu haben, denn dabei geht es vor allem auch darum, dem anderen zu zeigen, wie sehr du ihn magst, und deine Gefühle werden deine Zunge schon fast automatisch führen. Wenn du noch nicht so erfahren im Küssen bist, gibt es auch einen Trick: Warte einfach ein bisschen ab, was der andere so macht, und mache dann mit. Du kannst auch an deinem Handrücken ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn du deine Lippen darauf drückst oder wenn du ihn sanft mit deiner Zunge anstupst.

 

Der richtige Moment

Auch für den ersten innigen Kuss solltest du den richtigen Moment abwarten. Aber wann ist der bloß, denkst du dir vielleicht? Darauf gibt es eine ganz einfache Antwort: Der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn du jemanden küssen möchtest. Hör auf dein Gefühl. Lass dich nicht zu einem Kuss überreden, dann nimmst du dir die Chance, dass er schön wird.
Viele finden die Vorstellung, jemanden zu küssen, auch grausig. Das bedeutet dann nicht, dass du komisch bist, sondern einfach nur, dass du noch ein wenig Zeit brauchst. Wichtig ist, dass du dir diese Zeit auch gibst.

Viele fragen sich auch, wie es zum ersten Zungenkuss kommt. Dieser entwickelt sich oft aus einem Blick, einem Bussi, bei dem die Lippen immer länger aufeinander bleiben und dann… Mach dir keine Gedanken, du brauchst den ersten Kuss nicht planen. Du wirst sehen, dass er sich einfach ergeben wird.

 

Kusspannen

Im Prinzip kann man beim Küssen nichts falsch machen, da man dabei einfach seine Gefühle ausdrückt. Allerdings ist es wie bei allem, das man zum ersten Mal macht, auch beim Küssen so, dass man mit der Zeit sicherer und geübter wird. Es gibt aber auch wirklich Dinge, die einem die Lust aufs Küssen ganz schön verderben können:

 

Kuss-Killer

Damit ihr nicht die Lust am Küssen verliert, solltet ihr die folgenden Kuss-Killer unbedingt vermeiden.


  • Schlechter Mundgeruch: Also lieber auf Knoblauch vorher verzichten oder immer einen Kaugummi dabei haben.
  • Apropos Kaugummi:– mit Kaugummi im Mund macht Küssen wirklich keinen Spaß.
  • Schmerzhaftes Beißen
  • Zunge so weit in den Mund stecken, dass dem anderen die Luft wegbleibt.
  • Die Lippen des anderen mit ganz viel Speichel ansabbern.

 

 

Küssen ist auch gesund

Glaubt man manchen Studien, macht Küssen nicht nur Spaß, sondern ist auch noch gesund. Beim Küssen trainiert man z.B. das Herz-Kreislauf-System.
Zusätzlich verbrauchst du bei einem zwei Minuten langen Kuss bereits 15 Kalorien und trainierst bei jedem intensiven Kuss gleichzeitig 38 Muskeln in Gesicht und Mund. Und dann hilft Küssen auch noch zu entspannen und wirkt gegen "Schluck auf".
Da bleibt uns nur mehr über, dir viel Spaß beim Küssen zu wünschen.

 

Auch bei Kussproblemen erreichst du uns rund um die Uhr, ohne Vorwahl zum Nulltarif aus ganz Österreich.

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