Einhorn gezeichnet.

Mama! Papa! Ich wünsche mir ein Einhorn!

Nicht alle Weihnachtswünsche des Nachwuchses sind erfüllbar, die Gründe dafür vielfältig. Doch wie geht man vor, um Enttäuschungen unter dem Weihnachtsbaum zu verhindern?

Je nachdem, ob noch an das Christkind geglaubt wird oder nicht, sind unterschiedliche Argumentationen möglich. Sprechen Sie schon vor Weihnachten generell an, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Informieren Sie vor allem jüngere Kinder, dass der Brief ans Christkind ein Wunschzettel ist, von dem das Christkind auswählen kann. Sinnvoll ist auch, den Wunschzettel zu beschränken auf etwa fünf Wünsche.

 

Teure Geschenke

Die neue Spielekonsole, ein Handy oder eine Reise in einen Themenpark stehen häufig ganz oben auf der Hitliste der Geschenke. Kinder wissen durchaus, dass Eltern aus materiellen Gründen, nicht alles erfüllen können und richten teurere Wünsche oft bewusst an das Christkind. Erklären Sie, dass auch das Christkind ein finanzielles Limit hat. Sagen Sie offen, wenn ein Geschenk nicht finanzierbar ist.

 

 

  • Vielleicht ist es möglich, anstatt vieler kleiner Wünsche, gemeinsam mit allen die etwas schenken möchten, einen großen Wunsch zu erfüllen.
  • Ältere Kinder kann man beteiligen. Nicht mehr verwendetete Spielsachen können am Flohmarkt oder im Internet verkauft werden. Das dadurch gewonnene Geld, aber auch Gespartes bzw. Selbstverdientes, kann beigesteuert werden.
  • Ist der Wunsch besonders wichtig, kann er eventuell als Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk erfüllt werden. Es können Wertgutscheine dafür gesammelt werden, die dann zum Geburtstag ergänzt werden.
  • Nützen Sie Seiten im Internet, um nach gebrauchten Waren zu suchen. Dort kann das ein oder andere Schnäppchen ergattert werden. Achten Sie auf vertrauenswürdige Seiten!

 

 

Unrealistische Geschenke

Manche Wünsche sind definitiv unerfüllbar. Ein Einhorn, ein echter Zauberstab bzw. eine Rakete, um zum Mond zu fliegen, zählen wohl dazu. Verzichten Sie auf Plüsch- oder Spielzeugalternativen, bereiten Sie das Kind stattdessen lieber vorsichtig und ehrlich darauf vor, dass der Wunsch leider nicht zu erfüllen ist. Überlegen Sie gemeinsam, was Alternativen sein können.

 

Unerwünschte Geschenke

Manchen Wunsch möchten Eltern aus verschiedenen Gründen nicht erfüllen. Oft ist das z.B. Kriegsspielzeug oder auch ein Haustier, für das der Nachwuchs noch nicht die Verantwortung übernehmen kann. Auch hier gilt es, ehrlich seine Bedenken auszusprechen und Kompromisse auszuhandeln. Vielleicht können Piraten oder der regelmäßige Besuch im Tierheim Alternativen sein.

 

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