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Safer Internet Day 2019

Am 5. Februar findet zum 16. Mal der internationale Safer Internet Day statt, unter dem Motto „Together for a better internet“. Gerade in Familien geht es um das gemeinsame Überlegen, wie man mit digitalen Medien umgehen mag.
Wie unterschiedlich das sein kann, zeigt sich gerade auch in der Ferienzeit in Ferienorten. Familien bei denen Eltern, wie Jugendliche am Tisch am perfekten Selfie basteln, danach analysieren, wie sie aussehen. Kleinkinder, die vor dem Tablet sitzen und von der Seite den gefüllten Löffel serviert bekommen. Oder auch Familien mit Teenagern, die sich über den Tag austauschen und ein offenbar lustiges Kartenspiel gemeinsam spielen.
 
Gespräche mit Jugendlichen zeigen, dass sie oft selbst überfordert sind und ihnen Handy & Co zu viel wird, auch wenn das Handy ein unglaublich wichtiges Kommunikationsmittel ist. Digitaler Stress wird immer mehr Thema. Es braucht Regeln, die Kindern, Jugendlichen aber auch uns Erwachsenen einen Rahmen geben und schlussendlich auch dabei helfen, dass sich der Nachwuchs später selbst regulieren kann. Wie können solche Regelungen aussehen?
 

 

Vereinbaren sie medienfreie Zeiten. Gemeinsame Essenszeiten, gerade auch das Frühstück, bieten sich dafür an. Wichtig ist, dass sich alle daran halten. Auch Eltern gehen nicht ans Handy oder lesen nebenbei Zeitung.
 
Jugendliche sind beim Hausaufgabenschreiben durch das Eintrudeln von Nachrichten in ihrer Aufmerksamkeit gestört. Das Handy in der Zeit woanders zu parken, ist sinnvoll. Wird eine Suchmaschine benötigt, kann dies über den Laptop oder Computer erfolgen.
 
In vielen beliebten Apps oder auch direkt am Handy, kann man sehen, wie viel Zeit man online verbringt. Vielleicht wollen sie sich das als Familie einmal gemeinsam ansehen und überlegen, ob das Ausmaß für sie passt.
 
Besprechen sie auch, wie man mit Erwartungen umgeht, wenn FreundInnen eine sofortige Antwort fordern.
 
Wir alle wissen, dass Jugendliche gut darin sind, zu verstecken, dass Familienunternehmungen doch auch nett sein können. Doch das Handy wird gerne vergessen, wenn man Spannendes gemeinsam macht. Z.B. ein offline „Escape the room“ Spiel fesselt gerade viele und lässt das Handy vergessen. Auch wenn der Spaß dabei nicht immer ausgedrückt wird, oft ist er in den Augen abzulesen ;)
 
Achten Sie darauf, dass sich Familienregeln nicht widersprechen. Wenn es handyfreie Zeiten gibt, dann kann das Kind in der Zeit auch nicht erreichbar sein. Treffen Sie klare Vereinbarungen, etwa, dass das Kind zeitnah zurückruft.
 
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