Tablet mit Stundenplan, geometrisches Dreieck und Spielfiguren.

Struktur beim Lernen schaffen

Struktur und Organisation, das war das, was vielen Schüler*innen im letzten Semester gefehlt hat. Viele sorgen sich, jetzt nicht so gut hinein zu kommen. Wir haben Tipps zusammengestellt, was Struktur in den Schulalltag bringen kann.

 
Tagesstruktur

Je jünger Kinder sind, umso wichtiger ist, sie mit einer fixen Tagesstruktur zu unterstützen. Die Zeit nach der Schule sollte möglichst jeden Tag ähnlich ablaufen:  gleicher Ort für Schultasche und Hausaufgaben, gleiche Zeit für die Aufgaben. So wird es zu einer Routine.

Ist das Kind im Hort, macht es Sinn, das Lernen zu Hause zu strukturieren, auch das Einpacken der Schulsachen.

Um auf die Sorgen der Kinder einzugehen, kann ein Ritual vor dem Schlafen Gehen eingeführt werden. So können etwa Sorgen, die noch im Kopf sind, aufgeschrieben und in einer Box aufbewahrt werden, damit sie in der Nacht, nicht durch den Kopf spuken. Ähnlich dem Denkarium bei Harry Potter. Zusätzlich gibt es ein Heft, in das hineingeschrieben wird, was an dem Tag Schönes passiert ist oder worauf man sich am nächsten Tag freut.

 

Überblick schaffen

Zu wissen, wann Zeiten sind, in denen man wenig zu tun hat und wann alle Energie fürs Lernen benötigt wird, hilft. Mit jüngeren Kindern, kann gemeinsam ein Monatsplan gestaltet und aufgehängt werden. Jugendliche können sich mit Apps erinnern lassen. Es gibt viele Apps, in die der Stundenplan eingetragen werden kann. Zusätzlich können Schularbeiten und Tests eingefügt werden, um dann daran erinnert zu werden, z.B. Stundenplan Deluxe.

 

Arbeitsplatzgestaltung

Der gleiche Arbeitsplatz, der möglichst wenig Ablenkung bietet, hilft vielen beim Konzentrieren. Sobald ich ihn mir einrichte, wird klar, dass es jetzt um das Erledigen von Aufgaben geht. Ist kein eigener Schreibtisch möglich, kann der Esstisch jeden Tag in gleicher Weise mit ein paar Handgriffen in einen Hausaufgabenplatz umgewandelt werden. Etwa durch das Aufstellen einer Schreibtischlampe.

 

Ablenkung eingrenzen

Das Handy wird oft beim Lernen gebraucht. Apps können helfen, sich nicht durch PushUps ablenken zu lassen. Mit Shut App können Apps mit hohem Störfaktor einfach „abgeschaltet“ werden. WhatsApp, Snapchat, Instagram und Co sind dann für eine gewisse Zeit mit wenig Aufwand stumm.

 

Erledigtes sichtbar machen

Für junge Kinder, kann man jeden Tag einen Sticker neben erledigte Aufgaben kleben lassen oder ein Hakerl malen. Jugendliche können dafür einfach ToDo-Listen Apps verwenden.

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