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Was Eltern über TikTok wissen sollten

Worum geht es bei der App TikTok? Was sind die wichtigsten Einstellungen?

 

Eine der beliebtesten Apps bei Kindern und Jugendlichen ist derzeit TikTok.

 

In der  App geht es vor allem um das Aufnehmen, Bearbeiten und Teilen von kurzen Videos. Dies ist sehr einfach möglich und so können schnell Playbacks zu seinem aktuellen Lieblingssong erstellt werden. Aber auch eigene Videos können geteilt werden, etwa, wenn sich Jugendliche bei ihrer Lieblingsbeschäftigung filmen. TikTok ist vermutlich so beliebt, weil Kreativität und Spaß definitiv im Vordergrund stehen. Wie überall lauern auch gewisse Gefahren, über die Sie mit Ihren Kindern sprechen sollten.

 

TikTok kann im privaten oder öffentlichen Modus genutzt werden. Im privaten Modus können nur die Personen die Videos sehen, die man selbst als „Fans“ zulässt. Im öffentlichen Modus können alle, auch außerhalb von TikTok die Videos sehen. Nicht immer wird in netter Art und Weise auf die Videos reagiert. Bzw. werden Kinder auch aufgefordert, sich in bestimmter Art und Weise vor der Kamera zu zeigen. Dies gilt es zu besprechen, so wie Sie Kinder auch auf den Schulweg vorbereiten! Gerade bei jungen Kindern empfiehlt sich der private Modus.

 

Nutzer*innen können an TikTok gemeldet und blockiert werden. Zeigen Sie, wie das funktioniert.

 

Sind im Video auch andere Personen, etwa Schulfreund*innen zu sehen, müssen diese vor dem Veröffentlichen um Erlaubnis gefragt werden.

 

Legen Sie gemeinsam fest, welche Videos okay sind. Besprechen Sie, warum freizügige Videos oder solche die den Wohn- bzw. Schulort erahnen lassen, problematisch sind. Gerade Kinder können nicht absehen, mit welchem Blick deren Videos gesehen werden können.

 

Die Videos können heruntergeladen und auf andere Plattformen, wie Instagram oder YouTube gestellt werden. Allerdings ist dies eine Verletzung der Urheberrechte. Im Extremfall müssen Sie mit einer teuren Abmahnung rechnen, wenn die Videos außerhalb von TikTok gepostet werden.

 

Machen Sie Ihr Kind auf die Bereiche aufmerksam, auf die es zu achten gilt. So können Sie Ihr Kind unterstützen und bleiben eine Ansprechperson. Auch wenn Sie skeptisch sind, ist ein Verbot kontraproduktiv. Nützen Sie die Chance, sich die Faszination zeigen zu lassen und Ihre Tipps einfließen zu lassen. Welche Einstellungen Sie in TikTok vornehmen und wie Sie diese setzen können, dazu finden Sie eine Schritt für Schritt Anleitung in den Privatsphäre Leitfäden auf saferinternet.at.

Noch mehr Informationen für Eltern

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