Mädchen liegt glücklich im Blumenmeer.
CC0 / Pixabay Unsplash (bearbeitet)

Schlaf gut!

Ein erholsamer Schlaf ist wichtig für unser Wohlbefinden. Viele Faktoren haben Einfluss auf unsere Schlafqualität. Gründe, wie es zu Schlafstörungen kommen kann und Tipps, um wieder besser schlafen zu können, findet ihr hier.
 

Schlafstörungen

Während das junge Dornröschen gleich hundert Jahre am Stück schlief, haben immer mehr Jugendliche so ihre Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen. Dabei ist Schlaf wichtig, um sich gut zu fühlen und am Tag richtig zu "funktionieren".

Von Schlafstörungen spricht man, wenn man Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen bzw. Probleme beim Aufwachen hat. Allerdings können auch Albträume, Zähneknirschen, Belastungen durch Licht und Lärm oder ein unrunder Schlafrhythmus den Schlaf rauben.

Gerade Jugendliche finden oft keinen Schlaf, weil aufregende Erlebnisse, wie Liebeskummer, Vorfreude oder auch Sorgen wach halten können.

 

Wozu brauchen wir Schlaf?

Mit dem Schlaf ist es wie mit dem Atmen und Essen – er ist eine Voraussetzung für das Leben. Ohne Schlaf könnten wir nicht überleben und vermutlich würde unsere Immunabwehr zusammenbrechen. Außerdem dient der Schlaf dazu, dass wichtige Erinnerungen abgespeichert und unwichtige beiseite geschoben werden. Ständiger Schlafmangel verringert die Gedächtnisleistung.

 

Schlafkiller

 

  • Licht führt zur Ausschüttung eines Hormons (Melatonin), das uns wach hält. Der Raum in dem du schläfst, sollte möglichst dunkel sein.
  • Auch Geräusche und ausgiebiges Schlemmen vor dem Schlafengehen können sich in der Nacht unangenehm bemerkbar machen und dir den Schlaf rauben.
  • Aufregende Aktivitäten, wie das Schauen eines aufwühlenden Films (z. B. eines Horrorfilms) vor dem Schlafengehen, können leicht einen unruhigen Schlaf hervorrufen oder das Einschlafen erschweren. Außerdem ist der Fernseher, der ja auch eine Lichtquelle darstellt, nicht geeignet, um richtig müde zu werden! Bei laufendem Fernseher zu schlafen, verhindert erholsamen Schlaf!
  • Auf Sport solltest du vor dem Einschlafen verzichten, da diese körperliche Aktivität munter macht und den Kreislauf in Schwung bringt.

 

 
Traumfänger.
Foto © thomas hofenberger / aboutpixel.de

Was kannst du tun, um besser zu schlafen

 

  • Kleine, leichte Mahlzeiten vor dem Schlafengehen lassen dich besser schlafen.
  • Achte auf deine Schlafumgebung. Es sollte ruhig und dunkel sein. Auch dein Bett stellt einen wichtigen Faktor dar. Ist es unbequem oder ist die Matratze zu weich oder zu hart, kann das zu unruhigem Schlaf führen.
  • Versuche regelmäßige Schlafzeiten einzuhalten. Nach einer durchgefeierten Nacht ist es sinnvoll am Tag darauf zur gewohnten Zeit schlafen zu gehen, da sonst der Schlafrhythmus völlig durcheinander kommt!
  • Alkohol, Nikotin und Koffein hindern dich am Durchschlafen. Hast du also Probleme damit, lass lieber die Finger davon.
  • Stress hält viele Menschen wach. Die Gedanken beginnen zu kreisen und man kann nicht einschlafen. Entspannungsübungen oder auch abendliche Rituale (wie z. B. eine Tasse Tee vor dem Einschlafen trinken) können helfen, abzuschalten.
  • Ein gutes Buch lesen, entspannende Musik hören, ein warmes Bad nehmen oder belastende Gedanken bewusst auf morgen "verschieben" - Der Weg um sich abends zu entspannen und "runter zu kommen" ist individuell verschieden. Versuche herauszufinden, was dir beim Abschalten hilft.
  • Quälen dich häufig Albträume, dann vermeide Filme, PC-Spiele etc., die einen angsteinflößenden oder aufwühlenden Inhalt haben. Vielleicht beschäftigt dich dieser zwar nicht unter Tags, kommt dann aber in der Nacht, in Form deiner Träume, zum Vorschein.
  • Lass' die Finger von Schlafmitteln. Sie helfen nur kurzfristig, und es besteht große Suchtgefahr!
  • Leidest du regelmäßig und schon lange unter Schlafstörungen, oder vermutest du eine körperliche Ursache (z. B. eine Blasenentzündung, wegen der du dauernd aufs Klo musst), sprich mit deinem Arzt über das Problem.
 

Fit in den Tag!

Auch, wenn du das Gefühl hast, jede Sekunde deines Schlafes zu brauchen und den Wecker am liebsten so stellst, dass du nur noch ins Gewand schlüpfst und dich Richtung Schule oder Job aufmachst, ist das nicht die beste Strategie! Es lohnt sich ein paar Minuten früher aufzustehen und dafür fit in den Tag starten zu können.

Es gibt allerhand Dinge, die man machen kann, um den Schlaf abzuschütteln.

 

  • Gleich nach dem Aufstehen, tut es richtig gut, sich ausgiebig zu strecken.
  • Öffne das Fenster, genieß die frische Luft und mache ev. ein paar kleine Übungen (Sit-Ups, Kniebeugen, Ausfallschritte, oder Ähnliches). Das bringt den Kreislauf in Schwung.
  • Dusche abwechselnd warm und kalt. Das macht munter!
  • Vitamine und Vollkorn am Morgen leisten auch ihren Beitrag. Müsli, frisch gepresste Säfte, Obst und Vollkornbrot sind die idealen Starter in den Tag.
  • Das du ausreichend trinkst, ist immer wichtig.
  • Auch ein Radio im Badezimmer und ein kleiner Tanz während des Zähneputzens heben die Stimmung.
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