Wecker auf Kopf eines Mädchens

Unsere innere Uhr

Fällt dir das Aufstehen in der Früh schwer? Vielleicht liegt es an deinem Schlaf-Wach-Rhythmus? Erfahre mehr ...


Die Uhr in uns

Vielleicht hast du dich schon einmal darüber gewundert wie genau viele Menschen die Uhrzeit einschätzen können ohne nach zu schauen?! Unser Körper folgt verschiedenen Rhythmen, die sich immer wiederholen. An diesen Rhythmen kann man sich zeitlich orientieren. Wenn du dich über einen längeren Zeitraum selbst beobachtest, wird dir vielleicht auffallen, dass du immer etwa zur selben Zeit Hunger hast, müde wirst oder auf die Toilette musst.
 

Schlaf-Wach-Rhythmus

Einer dieser sich ständig wiederholender Rhythmen ist der Schlaf-Wach-Rhythmus. Diesem Rhythmus unterliegen unheimlich viele andere Körperfunktionen. Untertags sind wir leistungsfähig und können uns gut konzentrieren, der ganze Organismus läuft auf Hochtouren. Am Abend und in der Nacht sind wir entspannt, schläfrig und unser Herzschlag und unsere Atmung beruhigen sich und gleichen sich in bestimmten Verhältnissen einander an. Unser Organismus erholt sich sozusagen von den "Aufregungen des Alltags".
 

Unterschiedliche Schlaf-Wach-Rhythmen

So verschieden wir alle sind, so verschieden ist auch unser Schlaf-Wach-Rhythmus. Eine Vielzahl von Menschen werden abends relativ bald müde, ihre Konzentration lässt nach und der ganze Organismus ist schon auf "Schlafen" eingestellt. Wenn dann in der Früh der Wecker läutet, sind diese Menschen meist schnell wieder munter und leistungsfähig. Man spricht auch von den "Lerchen" (Vögel die schon früh am Morgen zwitschern) oder "Frühaufstehern".

Bei den Eulen (nachtaktive Tiere) oder umgangssprachlich "Langschläfern" ist es genau umgekehrt: Am Abend sind sie noch sehr lange fit und werden erst spät müde. In der Früh kommen sie dafür nur sehr langsam in die Gänge, sind am Vormittag noch schläfrig und unkonzentriert.

 

Mädchen liegt erschöpft im Bett
 

In der Pubertät tickt die Uhr anders

Weshalb jemand ein "Frühaufsteher" oder ein "Langschläfer" ist, ist noch nicht genau erforscht. Der Schlaf-Wach-Rhythmus ändert sich im Lauf des Lebens immer wieder.

In der Pubertät sind es vermutlich die Hormone, die dazu führen, dass so viele Jugendliche zu Eulen werden! Spät abends sitzt man noch vorm PC und ist nicht müde und in der Früh verpasst man regelmäßig den Bus und kommt zu spät. So geht es vielen Teenagern in der Zeit der Pubertät. In manchen Ländern hat es sich schon durchgesetzt, dass die Schule etwas später beginnt und die Unterrichtsstunden an das Konzentrationsvermögen der Schüler und Schülerinnen angepasst werden! Wann und ob überhaupt in unserem Schulsystem auf die "Teenager-Eulen" Rücksicht genommen wird, bleibt offen.

Tipp

Tipps für "Eulen", die früh aufstehen müssen

  • Licht! In der Nacht wird das Schlafhormon Melatonin freigesetzt, es macht uns müde und entspannt. Wenn es hell wird stoppt die Melatoninproduktion. Also: Vorhang am besten schon eine halbe Stunde bevor man aufstehen muss auf ziehen (die Eltern bitten, Geschwister anheuern oder sich einen Seilzug-Mechanismus basteln ;)).
     
  • Sanftes Wecken! Zum Beispiel mit einem vorprogrammierten Wecker, der langsam lauter werdende Musik spielt!
     
  • Weckzeitpunkt verändern! Du hörst den Wecker gar nicht oder schreckst richtig hoch, wenn er läutet? Dann kann es sein, dass er genau dann klingelt wenn du dich gerade in einer Tiefschlafphase befindest. Manchmal hilft es dann schon den Wecker einfach 20 Minuten früher läuten zu lassen. Probier' es einfach aus!
 

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