Gezeichnete Rakete

Sitzenbleiben nützen!

Neues Schuljahr - neue Chance. Wie du dieses zusätzliche Jahr gut für dich nützen kannst und wie ein Start in der neuen Klasse gelingen kann, erfährst du hier.

Enttäuschung

Das Schuljahr nicht zu schaffen, entweder weil man die Nachprüfung nicht geschafft hat oder gar nicht mehr antreten durfte, ist zuerst einmal meist eine große Enttäuschung. Nicht selten hat man viel Zeit investiert, um doch noch durchzukommen. Klappt es dann nicht, ist der Frust oft groß. Mit der Aussicht den ganzen Schulstoff in allen Fächern noch einmal "durchkauen" zu müssen und dann auch noch in einer Klasse, in der alle jünger sind, klingt zunächst nicht nach einer so tollen Aussicht.
 

Nütze das Jahr für dich

Es hilft nichts, es gilt, wieder neue Motivation zu sammeln und weiter zu kämpfen. Vor allem kann das Wiederholen durchaus seine Vorteile haben. Versuche das weitere Schuljahr als Chance zu sehen.

Viele quälen sich von Jahr zu Jahr durch ein Schulfach, oftmals mit viel Lernen und zusätzlicher Nachhilfe. Durch das Wiederholen hast du ein Jahr Zeit um den Stoff doch noch drauf zu bekommen.
Da du viele andere Fächer ja bereits erfolgreich abgeschlossen hast, kannst du dich hauptsächlich auf die Fächer konzentrieren, in denen du deine Schwierigkeiten hast. Für diese hast du dann mehr Zeit und dadurch während des Schuljahres vielleicht endlich einmal weniger Stress.

Vielleicht hast du das Glück und kannst viele Hausübungen oder Referate auch für das zu wiederholende Schuljahr nützen. So bleibt für dich wieder mehr Erholungszeit über.
Vor allem kann dieses eine Wiederholungsjahr manchmal auch dazu führen, dass man Versäumtes wirklich gut aufholen kann und einem quasi "der Knopf aufgeht". Auch in zukünftigen Jahren kann sich das durchaus positiv auswirken!
 

Ursachen finden

Zunächst gilt es vor allem herauszufinden, warum es im letzten Schuljahr nicht geklappt hat. Manchmal weiß man sehr genau, woran es gelegen hat. Z.B. weil man sehr lange krank war und den versäumten Stoff einfach nicht mehr aufholen konnte oder weil man so heftige Probleme hatte, dass man sich nicht mehr auf die Schule konzentrieren konnte.
Wenn du den Grund genau kennst, warum es nicht geklappt hat, dann überlege, wie du dieses Jahr bessere Voraussetzungen schaffen kannst.

Gar nicht selten weiß man aber oft selbst nicht so genau, woran es mangelt. Dann lohnt es sich, beim Lehrer nachzufragen. Häufig kann man dadurch gezielte Hinweise bekommen, woran man arbeiten muss. Und zusätzlich zeigt es der Lehrkraft auch, dass du motiviert bist und dich wirklich verbessern möchtest.

Versuche auch ganz ehrlich auf die Situation zu blicken. Braucht es vielleicht eine bessere Einteilung beim Lernen, mehr Einsatz oder brauchst du jemanden, der dir den Stoff zusätzlich erklärt. Gerade auch Eltern kann man meist besser überzeugen, dass man es ernst meint, wenn man gezielt versucht herauszufinden, was falsch gelaufen ist und dann überlegt, wie man es im neuen Schuljahr besser machen kann.

So hast du auch eine gute Chance, wenn du sie von einer Unterstützungsmöglichkeit zu überzeugen versuchst.
 

Lehrerwechsel

Manchmal kann auch ein Lehrerwechsel dazu beitragen, dass einem ein Fach leichter fällt. Denn jede Lehrkraft hat eine eigene Art und Weise zu erklären. Und je nach Typ kann man von einer bestimmten Erklärweise mehr oder weniger profitieren. Wenn man Glück hat, bekommt man eine Lehrkraft die den Stoff für einen besser vermitteln kann.
 

Ziel setzen

Sitzenbleiben bedeutet für viele, alles noch einmal machen zu müssen. Gerade in Fächern in denen man sonst gut ist, fällt es dann häufig schwer, sich zu motivieren. Versuche dir ein neues Ziel zu setzen. Z.B. einen besseren Durchschnitt zu erzielen. Das kann dir z.B. gerade beim Bewerben später einmal für einen Beruf oder eine Lehrstelle helfen. Denn wenn du zeigen kannst, dass du aus dem Sitzenbleiben gelernt hast und dich deutlich verbessert hast, ist es kein Hindernis. Ganz im Gegenteil kannst du damit zeigen, dass du ein Kämpfer bist!
 

Probleme mit dem Ruf

Manchmal kann es auch sein, dass man durch sein Verhalten im letzten Schuljahr einen Ruf bei den Lehrern hat, den man so schnell nicht wieder los wird. Wenn du das Gefühl hast, dass das bei dir ein Problem sein könnte, dann suche das direkte Gespräch mit der neuen Lehrkraft. Gehe zu Beginn des Schuljahres in die Sprechstunde und zeige, dass du etwas erreichen möchtest. Frage nach, wie du dich am besten verbessern kannst. Bitte die Lehrkraft um Unterstützung.
 

Plötzlich neu in der Klasse

Sitzenbleiben bedeutet auch, dass man in eine neue Klassengemeinschaft kommt. Nicht nur das, auf einmal ist man auch der/die Älteste in der Klasse. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Die Unterschiede in der Entwicklung können dann durchaus spürbar sein und der Humor vielleicht nicht der Gleiche. Oftmals ist aber auch gar nichts von dem Altersunterschied zu merken und man versteht sich super. Versuche offen auf deine neuen Schulkolleg/innen zuzugehen. Umso eher werden auch sie dir mit der gleichen Offenheit gegenüber treten.

Vor allem bedeutet es einen Wechsel der Lerngruppe und keinen Wechsel des Freundeskreises. Denn zu deinen früheren Klassenkollegen kannst du ja weiterhin den Kontakt halten. Gerade auch in der Pause kannst du dich ja auch jederzeit mit deinen früheren Klassenkollegen treffen.

Hier findest du noch mehr Tipps, wie der Start in einer neuen Klasse gelingen kann:

Übrigens auch 21 % des 147 Rat auf Draht Teams sind während ihrer Schullaufbahn einmal sitzen geblieben!

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