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CC0 / Pixabay geralt (bearbeitet)

Entscheidungshilfe

Jeden Tag treffen wir unzählige Entscheidungen: Was ziehe ich an? Was esse ich? Welches Computerspiel soll ich spielen? Viele Entscheidungen fallen uns gar nicht schwer, andere aber bereiten uns großes Kopfzerbrechen. Hier erfährst du mehr über Entscheidungen, und wie du sie leichter treffen kannst.
 

Bei vielen Entscheidungen ist uns gar nicht mehr bewusst, dass wir uns in einem Entscheidungsprozess befinden. Z. B. wenn es darum geht in der Früh aufzustehen. Wir denken, ja klar, das muss ich. Doch auch dahinter steckt eine klare Entscheidung. Und wir können auch jeden Tag aufs neue entscheiden, ob wir etwas früher aufstehen, um gemütlich frühstücken zu können oder sich noch etwas im Fernsehen anzuschauen, oder ob wir möglichst knapp aufstehen, um ja keine Minute Schlaf zu verpassen. Auch wenn wir uns Gedanken machen, was wir essen könnten, haben wir uns davor schon entschieden überhaupt etwas zu essen.

 

Schwierige Entscheidungen

Das sind die einen Entscheidungen, die, die uns leicht fallen, die wir oft gar nicht so als Entscheidung wahrnehnmen. Und dann gibt es da auch viele Situationen, in denen uns Entscheidungen großes Kopfzerbrechen verursachen. Oft sind das Situationen, in denen wir das Gefühl haben, an einer Weggabelung angekommen zu sein. Aber was macht das Entscheiden so schwer?

 

Entscheiden - was ist so schwierig?

Wenn man vor einer Entscheidung steht, bedeutet das meist, dass man eine Wahl hat. Und das wiederum bedeutet, dass man zumeist aus mindestens 2 Alternativen auswählen kann. D.h. man entscheidet sich immer für etwas und gleichzeitig aber auch gegen etwas. Und gerade, das gegen etwas Entscheiden, fällt vielen von uns sehr schwer.

Zusätzlich suchen wir nach eindeutig richtigen Entscheidungen. Wir suchen nach einer Möglichkeit, festzustellen, was die absolut perfekte Entscheidung ist. Die, die sicher kein Fehler ist und auch keine Nachteile für uns hat. Doch in Wahrheit gibt es bei jeder Entscheidung sowohl Vor- als auch Nachteile und in die Zukunft sehen können wir alle nicht.

Oft messen wir den Entscheidungen auch zu viel Bedeutung bei. Wir haben das Gefühl, dass diese eine Entscheidung darüber entscheidet, ob wir jemals glücklich sein werden oder nicht. Dabei müssen wir nur genauer hinsehen und werden sehr oft feststellen, dass diese Entscheidung nur ein Ausprobieren ist, ob dieser Weg der richtige ist. Und wenn nicht, dann können wir uns auch wieder für etwas anderes entscheiden.

 

Hab keine Angst vor Entscheidungen!

Aus Angst eine falsche Entscheidung zu treffen, entscheiden wir uns oft gar nicht. Doch auch das Nicht-Entscheiden ist eine Entscheidung und zwar dafür, nicht selbst zu bestimmen, was passieren soll. Und das ist schade! Trau dich und entscheide selbst. Es gibt keine 100% richtigen und 100% falschen Entscheidungen.

Selbst wenn du eine Entscheidung triffst, die sich im Nachhinein als nicht optimal herausstellt, dann bist du eine Erfahrung reicher. Und viele Dinge muss man auch zunächst einmal ausprobieren, um überhaupt zu wissen, ob es etwas für einen gut ist oder nicht.

 

Entscheidungshilfen


Hier ein paar Tipps, die dir beim Entscheiden vielleicht ein wenig weiterhelfen können:
 

  • Überlege, welche Informationen dir helfen könnten, deine Entscheidung zu treffen und besorg sie dir!
  • Schnapp dir einen Zettel und schreibe dir auf die eine Seite alle Vorteile und auf die andere Seite alle Nachteile. Oft wird einem so deutlich, wie die Entscheidung aussehen könnte.
  • Überlege dir für jede Wahlmöglichkeit, was im schlimmsten Fall passieren könnte. Und dafür kannst du dann noch einen Notfallsplan entwickeln. So traust du dich vielleicht eher drüber, eine Entscheidung zu fällen, weil du schon im Vorhinhein weißt, dass du auch mit dem Scheitern klarkommen würdest!
  • Denk dran, wenn du dich nicht entscheidest, entscheidet irgendjemand oder irgendetwas über dich. Und das kannst du nicht steuern. Also sei mutig und entscheide lieber selbst!
  • Suche nicht nach der absolut perfekten Lösung. Denn durch eine Entscheidung gewinnst du meist etwas und musst aber auch etwas anderes aufgeben. Versuche eher zu überlegen, was mit all seinen Vor- und Nachteilen besser für dich passen könnte. Und vieles muss man auch zuerst einmal ausprobieren, bevor man weiß, ob es etwas für einen ist oder nicht.
  • Du kannst natürlich auch andere fragen, wie sie sich entscheiden würden. Aber sie sind nicht du. Lass dich nicht durch andere beirren. Wenn sie dir neue Sichtweisen liefern, dann baue sie in deine Überlegungen ein. Aber die Entscheidung treffen, kannst nur du, denn auch du trägst die Konsequenzen!
  • Höre auch auf dein Gefühl. Oft sagt einem das eigene Bauchgefühl schon ganz genau, in welche Richtung die Entscheidung gehen sollte.
 
 
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