Hand hält ein Mikrophon.
CC0 / Pixabay wilkernet (bearbeitet)

Lampenfieber

Lampenfieber, hier kannst du nachlesen, wie du es am besten in den Griff bekommen kannst!
 

Lampenfieber - was ist das?

Lampenfieber kann man bezeichnen, als die Aufregung oder Angst kurz vor einem Auftritt und auch möglicherweise währenddessen. Das kann kurz vor einem Auftritt auf der Theaterbühne, vor einem Casting, aber auch z. B. vor einem Referat sein.

Wie viel Lampenfieber man hat, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche schaffen es, selbst bei großen Auftritten, ruhig und gelassen zu bleiben, andere haben schon beim Vorsingen vor Freundinnen oder Geschwistern das Gefühl, gleich zu sterben. Übrigens auch Stars, die schon lange auf der Bühne oder vor der Kamera stehen, haben Lampenfieber.

 

Lampenfieber - positiv oder negativ?

Auch wenn du dir das vielleicht nicht vorstellen kannst, hat Lampenfieber grundsätzlich auch positive Seiten. Denn, um eine optimale Leistung erbringen zu können, musst du optimal aktiviert sein. Klingt sehr kompliziert, ist es aber nicht. Es bedeutet, dass du weder zu wenig, noch zu sehr aufgeregt sein solltest. Mit ein bisschen Aufregung kannst du das Beste aus dir herausholen. Zu viel Aufregung aber blockiert deine Leistungsfähigkeit.

 
Fans greifen nach Bühnenstar
Foto © von NRK P3 unter creative commons Lizenz

Keine Sorge!

Keine Sorge, Lampenfieber kannst du in den Griff bekommen. Hier einige Tipps, speziell für Gesangscastings:

 

So bekommst du Lampenfieber unter Kontrolle


  • Bereite dich vor! Wähle den Song, den du vortragen möchtest, sorgfältig aus. Überlege, bei welchem Lied deine Stimme besonders zur Geltung kommt. Und dann üben, üben, üben. Denn je sicherer du bist, umso weniger Chance hat Lampenfieber!
  • Stelle dir die Situation vor: Versuche, dich in die Castingsituation zu versetzen. Setze z. B. drei Freunde vor dich hin und lasse sie deinen Auftritt beurteilen. Oder hänge dir Bilder der Juroren auf und singe sie an. Je mehr du dich mit der Situation, die dir Angst macht, auseinandersetzt, umso besser wirst du dann tatsächlich damit umgehen können, da sie für dich dann schon ein bisschen bekannter ist.
  • Suche dir Publikum: Wann immer es möglich ist, singe vor Publikum. Z. B. vor deinen Verwandten beim Familienfest, bitte deinen Lehrer in der Musikstunde vorsingen zu dürfen oder trommle alle deine Freunde zusammen. So verlierst du die Angst vor Zuschauern.
  • Notfallplan: Bereite dich auch auf eventuelle Missgeschicke vor. "Was tue ich wenn...?" Über viele Situationen kannst du dir schon im Vorhinein Gedanken machen. Im Zweifelsfall kannst du dann souveräner reagieren. So kann Dich so schnell nichts mehr aus der Bahn werfen.
  • Beobachte dich: Bei einem Casting zählt nicht nur der Gesang, sondern auch deine Ausstrahlung. Stell dich vor den Spiegel und schau, wie du beim Singen wirkst.
  • Schlafe aus: Am Tag des Castings solltest du nicht unausgeschlafen sein, denn Müdigkeit fördert Angst.
  • Sei pünklich: Mache dich rechtzeitig auf den Weg, damit du nicht in Zeitdruck gerätst, denn dieser fördert Lampenfieber.
  • Direkt vor dem Auftritt: Atme drei Mal tief ein und aus, das senkt dein Aktivierungsniveau. Schultern zurück, motiviere dich selbst (du bist gut vorbereitet) und los gehts!
 

Viel Erfolg!

Jetzt bleibt uns nur mehr übrig, dir ein erfolgreiches Casting zu wünschen!

 

 

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