Mädchen liest im Pool.

Nachprüfung - Wie gestalte ich die Sommerferien?

Eine Nachprüfung ist nicht optimal, das Ende der Ferien bedeutet sie aber auch nicht. Infos über die rechtliche Situation und Tipps zur Lerngestaltung mit genügend Erholungspausen findest du hier.
 

Ferien kaputt?

Die Sommerferien dauern zwei Monate. Ein Schuljahr ist anstrengend, egal, ob man es positiv oder negativ abgeschlossen hat. Zuerst braucht man Erholung. Denn ohne Entspannung, kann man auch nicht optimal lernen. Eine Nachprüfung zu haben, bedeutet nicht, dass man auf Urlaub, Freizeit und Entspannung verzichten muss.

 

Wie kann ich die Zeit richtig einteilen?

Sinn macht es, sich schon zu Beginn der Ferien die Bücher und Hefte durchzusehen, um einen Überblick zu bekommen, wie viel du zu lernen hast. Viele beruhigt das, wenn sie wissen, was zu tun ist, und sie können dann besser abschalten. Überlege dir, ob du Hilfe benötigst, um den Stoff zu verstehen oder ob du alleine lernen möchtest. Und dann ist erst einmal Entspannung angesagt. Optimaler Lernbeginn ist Anfang August.

 

Optimaler Lernbeginn - August

Wenn du nach Schulende keinen Kopf mehr für die Nachprüfung und die Lerneinteilung übrig hattest, dann verschaffe dir einfach mit Beginn des August einen Überblick über das Stoffgebiet. Teile dir den Stoff ein und plane dabei auch direkt Erholungsphasen mit ein.

Wenn du das Gefühl hast, dass du das zu Erlernende alleine nicht bewältigen kannst, suche dir jemanden, der dir den Stoff erklärt. Du kannst mit anderen SchülerInnenn eine Lerngruppe bilden, Nachhilfelehrende nehmen bzw. mit den Eltern oder anderen Verwandten lernen. Wichtig ist, dass du mit den Personen auch wirklich gut lernen und dich konzentrieren kannst. Andere können dir den Stoff erklären und dich abprüfen. Auch Online-Nachhilfen werden angeboten, falls das mehr deinen Erwartungen entspricht. Gerade fürs Vokabellernen gibt es auch zahlreiche Apps, die das Lernen abwechslungsreicher gestalten lassen.

 

Urlaub am Ende der Sommerferien

Ist der Urlaub für den Ende der Ferien geplant, ist das nicht optimal, wenn man sich auf eine Nachprüfung vorbereiten muss. Aber es ist auch nicht unmöglich. Versuche etwas mehr Lernzeit vor dem Urlaub zu investieren und nimm dir deine Bücher dann mit. Überlege für dich, in welcher Zeit dir das Lernen am Urlaubsort noch am einfachsten fällt. Z. B. in der Früh, wenn die anderen noch schlafen. Vielleicht hilft dir auch der freie Blick aufs Meer oder einen See beim Einlernen des Stoffes. Personen sind hier sehr individuell, finde für dich heraus, was am besten für dich passt. Wenn du 2-3 Stunden pro Tag einplanst, kannst du den Rest frei genießen. Auch komplett freie Tage solltest du einplanen.

Welches Lernen zu einem passt, ist sehr unterschiedlich. Manchen hilft es, sich zu motivieren, wenn sie in der Gruppe lernen. Da können dann z. B. Vorbereitungskurse in Nachhilfeinstituten sinnvoll sein. Wenn du lieber alleine lernst, dann mach das auch deutlich. Auch ob man im Freien lernen kann oder nicht, ist völlig individuell.

Zwei Mädchen lernen auf einer Bank an einem See.

Auch wenn du nicht wegfährst, macht es Sinn, dir den Tag so einzuteilen, dass du nicht nur büffelst, sondern auch FreundInnen triffst, schwimmen gehst oder sonstige Dinge unternehmen kannst. Lernst du vormittags,  kannst du den Nachmittag frei gestalten.

Lernst du regelmäßig, wirst du bald merken, dass du nur wenig Zeit des Tages brauchst, um zu lernen und die restliche Zeit für dich nutzen kannst.

 

 

  • Nutze Tage an denen das Wetter nicht gut ist, um besonders viel zu lernen. So hast du den Schulstoff schneller durch und kannst dir freie Tage "verdienen", an denen du nicht lernst.
  • Gönne dir zwei freie Tage pro Woche, um neue Energie zu tanken und Spaß zu haben.
  • Teile dir den Schulstoff so ein, dass du ihn mindestens eine Woche vor dem Nachprüfungstermin beherrschst. So bleibt dir genug Zeit, um alles nochmals zu wiederholen.
 

Klausel - soll ich überhaupt antreten?

n Österreich dürfen jene Jugendlichen, die maximal zwei Fünfer im Zeugnis haben, zum Nachzipf im Herbst antreten. Jene, die lediglich in einem Gegenstand negativ bewertet wurden, können eine Aufstiegsklausel bekommen und steigen damit automatisch in die nächste Klasse auf. Bevorzugt erhalten sie diese Möglichkeit, wenn sie in anderen Fächern keine Wackelkandidaten sind und im Vorjahr nicht im selben Fach die Klausel in Anspruch genommen haben. Eine Ausnahme bildet die modulare Oberstufe, wo der Aufstieg mit bis zu drei Nicht genügend genehmigt werden kann. Allerdings wird allen Schülern und Schülerinnen geraten, im Herbst zur Nachprüfung anzutreten. Denn bei einer bestandenen Nachprüfung kann im Folgejahr die Klausel wieder in Anspruch genommen werden. Außerdem ist das Lernen eine gute Vorbereitung auf das kommende Schuljahr. - derstandard.at/2000019591096/Tipps-fuer-Nachpruefung-Zuerst-Vergnuegen-dann-die-Arbeitn Österreich dürfen jene Jugendlichen, die maximal zwei Fünfer im Zeugnis haben, zum Nachzipf im Herbst antreten. Jene, die lediglich in einem Gegenstand negativ bewertet wurden, können eine Aufstiegsklausel bekommen und steigen damit automatisch in die nächste Klasse auf. Bevorzugt erhalten sie diese Möglichkeit, wenn sie in anderen Fächern keine Wackelkandidaten sind und im Vorjahr nicht im selben Fach die Klausel in Anspruch genommen haben. Eine Ausnahme bildet die modulare Oberstufe, wo der Aufstieg mit bis zu drei Nicht genügend genehmigt werden kann. Allerdings wird allen Schülern und Schülerinnen geraten, im Herbst zur Nachprüfung anzutreten. Denn bei einer bestandenen Nachprüfung kann im Folgejahr die Klausel wieder in Anspruch genommen werden. Außerdem ist das Lernen eine gute Vorbereitung auf das kommende Schuljahr. - derstandard.at/2000019591096/Tipps-fuer-Nachpruefung-Zuerst-Vergnuegen-dann-die-ArbeitManche können durchaus abschätzen, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit mit Hilfe der so genannten Klausel aufsteigen werden können. Trotzdem macht es Sinn zur Nachprüfung anzutreten. Einerseits, weil du dann den Stoff aufholen kannst und du im Folgejahr bessere Chancen hast in dem Fach mitzukommen. Andererseits aber auch deshalb, weil du im Folgejahr dann immer noch auf die Klausel hoffen kannst, wenn du die Nachprüfung schaffst. Denn trittst du gar nicht an und nimmst du die Klausel in Anspruch, dann kannst du sie im Folgejahr im selben Fach nicht noch einmal bekommen. Das setzt dann zusätzlich unter Druck.

Klausel - rechtliche Situation

Hast du maximal zwei Fünfer im Zeugnis, kannst du zum Nachzipf im Herbst antreten. Bei einem Nicht Genügend im gesamten Zeugnis, hast du rein rechtlich die Möglichkeit, eine Aufstiegsklausel zu bekommen und auch ohne Nachprüfung in die nächste Klasse aufzusteigen. Die Klausel wird vor allem dann angewendet, wenn man nicht auch in anderen Fächern Probleme hat und im Vorjahr nicht im selben Fach die Klausel in Anspruch genommen hat.

Etwas anders ist es in der modularen Oberstufe. Hier kann der Aufstieg mit bis zu drei Nicht genügend genehmigt werden.
n Österreich dürfen jene Jugendlichen, die maximal zwei Fünfer im Zeugnis haben, zum Nachzipf im Herbst antreten. Jene, die lediglich in einem Gegenstand negativ bewertet wurden, können eine Aufstiegsklausel bekommen und steigen damit automatisch in die nächste Klasse auf. Bevorzugt erhalten sie diese Möglichkeit, wenn sie in anderen Fächern keine Wackelkandidaten sind und im Vorjahr nicht im selben Fach die Klausel in Anspruch genommen haben. Eine Ausnahme bildet die modulare Oberstufe, wo der Aufstieg mit bis zu drei Nicht genügend genehmigt werden kann. Allerdings wird allen Schülern und Schülerinnen geraten, im Herbst zur Nachprüfung anzutreten. Denn bei einer bestandenen Nachprüfung kann im Folgejahr die Klausel wieder in Anspruch genommen werden. Außerdem ist das Lernen eine gute Vorbereitung auf das kommende Schuljahr. - derstandard.at/2000019591096/Tipps-fuer-Nachpruefung-Zuerst-Vergnuegen-dann-die-Arbeit
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